Ich folgte, wie wir es bei geraden Wegen
hinterfragungslos zu tun pflegen,
immer weiter dem Verlauf.
Plötzlich hörte dieser auf.
Vor mir lag das Ende allen Fließens,
unumgänglich Letztes des Ergießens,
unerwartet tut das Meer
sich vor mir auf. Ich staunte sehr.
Und mehr noch, plötzlich wurde mir erst klar,
dass ich erwartungslos gegangen war,
dass ich bloß ging, ganz gleich wohin,
als wäre das des Gehens Sinn.
Was hätte ich denn erwarten, wünschen sollen?
Und hätte ich dann den Weg so gehen wollen?
Wie schrittgesteuert kam ich doch hierher.
So dachte ich. Und stand am Meer.

